Wintergarten und Terrassenüberdachungen von Solarlux 0 ../../../img/loading.gif { "Bilder": { "450": { "minBreite": 450, "minHoehe": 301, "Bild1": "../../../files/jpg2/html/stadionplein-amsterdam-3/0450x0000.jpg", "Bild2": "../../../files/jpg2/html/stadionplein-amsterdam/0450x0000.jpg", "Bild3": "../../../files/jpg2/html/stadionplein-amsterdam-2/0450x0000.jpg" }, "480": { "minBreite": 480, "minHoehe": 321, "Bild1": "../../../files/jpg2/html/stadionplein-amsterdam-3/0480x0000.jpg", "Bild2": "../../../files/jpg2/html/stadionplein-amsterdam/0480x0000.jpg", "Bild3": "../../../files/jpg2/html/stadionplein-amsterdam-2/0480x0000.jpg" }, "768": { "minBreite": 768, "minHoehe": 514, "Bild1": "../../../files/jpg2/html/stadionplein-amsterdam-3/0768x0000.jpg", "Bild2": "../../../files/jpg2/html/stadionplein-amsterdam/0768x0000.jpg", "Bild3": "../../../files/jpg2/html/stadionplein-amsterdam-2/0768x0000.jpg" }, "1024": { "minBreite": 1024, "minHoehe": 686, "Bild1": "../../../files/jpg2/html/stadionplein-amsterdam-3/1024x0000.jpg", "Bild2": "../../../files/jpg2/html/stadionplein-amsterdam/1024x0000.jpg", "Bild3": "../../../files/jpg2/html/stadionplein-amsterdam-2/1024x0000.jpg" }, "1280": { "minBreite": 1280, "minHoehe": 686, "Bild1": "../../../files/jpg2/html/stadionplein-amsterdam-3/1280x0000.jpg", "Bild2": "../../../files/jpg2/html/stadionplein-amsterdam/1280x0000.jpg", "Bild3": "../../../files/jpg2/html/stadionplein-amsterdam-2/1280x0000.jpg" } }, "AltText": { "Bild1": "WDR Pavillon", "Bild2": "", "Bild3": "" } , "Texte": { "Bild1": "" , "Bild2": "" , "Bild3": "" } ,"ThumbTexte": { "Bild1": "" , "Bild2": "" , "Bild3": "" } , "Thumbnails": { "Bild1": "../../../files/jpg2/html/stadionplein-amsterdam-3/0150x0100.jpg" , "Bild2": "../../../files/jpg2/html/stadionplein-amsterdam/0150x0100.jpg" , "Bild3": "../../../files/jpg2/html/stadionplein-amsterdam-2/0150x0100.jpg" } }

Transparentes Zentrum auf Kölner Platz

Der WDR-Pavillon krönt als neuer Mittelpunkt die Neugestaltung des Hanns-Hartmann-Platzes in Köln. Der Platz selbst wirkte lange Zeit verwaist und mit kaum einer Funktion bedacht – obwohl er durch die Straße an die innerstädtische Fußgängerzone anschließt. So war die Freifläche zwar bisher eine Verbreiterung der Einkaufsstraße, doch kaum etwas vom quirligen Treiben der Passanten wollte dort ankommen – bis der WDR-Pavillon gebaut wurde und als offener Mittelpunkt den Platz neu charakterisierte.

Der Grund für das bis dahin fehlende Leben der zentralen Örtlichkeit lag auf der Hand: Der Eingang hin zur Breitestraße ist von Büros umsäumt, die Türen des westlichen WDR-Gebäudes münden direkt auf die Fläche, der nur als Zugang diente. Doch wirkliche Publikumsmagnete wie Einzelhandelsgeschäfte oder Restaurants fehlten bisher an dieser Ecke und mit ihnen auch die Vielfalt, die einen sonst so zentralen Raum bespielt. Dem Bauherr „WDR Gebäudemanagement GmbH“ war klar: Das neue Gebäude sollte die Energie der noch brachliegenden Fläche bündeln.

Offene Sichtachsen trotz Bau

Für den Bau des Pavillons wurde das Büro Prof. Ulrich Coersmeier GmbH beauftragt, als Projektleiter zeigte sich Dipl. Ing. Dirk Wirwahn verantwortlich. „Die Öffnung des Platzes sollte durch einen ebenso offenen Pavillon widergespiegelt werden, der an wärmeren Tagen den Platz gleichermaßen als Freifläche für ein Café erschließt“, erläutert Architekt Ulrich Corsmeier. „Deshalb entschieden wir uns für ein möglichst harmonisches Konzept, das sich nicht wie ein Fremdkörper zur Umgebung am Hanns-Hartmann-Platz verhält.“ Das bauliche Ergebnis schließt an die anfänglichen Gedanken an und erfüllt den Anspruch durch Details: Der Bau wurde symmetrisch gestaltet und orientiert sich nun an den Außenlinien des Platzes.

Transparentes Zentrum

Das bisherige Vakuum konnte durch den Bau des WDR-Pavillons gefüllt werden. Dieser steht heute zentral auf dem Platz – ohne ihn zu überfrachten. Hierfür sorgt die Fassadengestaltung: Schließlich ist der Bau in seiner Architektur gleichermaßen offen, hell und transparent. Feste Glaswände und faltbare Verglasungen bilden die Außenseiten des Pavillons, der gerade durch die umfassende Aussicht den Mittelpunkt der Freifläche bereichert. So wird der offene und lichte Charakter des Platzes gar nicht in Frage gestellt – ganz im Gegenteil: Der Pavillon macht die Freifläche zu einem neuen Aufenthaltsort und fördert den dafür notwendigen Publikumsverkehr. Im Pavillon selbst befindet sich heute ein Restaurant, das von der Pure Gastronomie GmbH betrieben wird. Dieses lenkt nicht nur mehr Passanten auf den Platz, sondern lädt durch einen bewirtschafteten Außensitz auch zum Verweilen ein.

Komfortable Nutzung im ganzen Jahr

„Auf dem Berlich“ ist eine weitere, sehr bekannte Einkaufsstraße, die von der Breitestraße gekreuzt wird und den Hanns-Hartmann-Platz einfasst. Der gläserne WDR-Pavillon markiert den westlichen Übergang zum „Berlich“ gekonnt. Auch hier trifft es sich, dass der Platz keinesfalls mit einem introvertierten Gebäude besetzt worden ist. Der Pavillon erschließt und bündelt die Sichtachsen gleichermaßen. Er wirkt durch die Verglasung und bei aufgefalteten Glas-Faltwänden beinahe komplett transparent und konterkariert die ihn umgebende, sehr dicht ausgefallene Neubau-Architektur der umliegenden Bürogebäude. Lediglich die Sanitäranlagen sowie die Haustechnik sind in einem gering dimensionierten Sichtbeton-Kubus versteckt worden. Im Innern des Restaurants sitzen die Gäste ganz so, als befänden sie sich mitten auf dem Platz – doch trotz freier Sicht behält der Ort seinen Raumcharakter bei.

Harmonisch eingebettet

Um diesen Charakter bewahren, entschieden sich Bauherr und Projektleiter für zwei Glas-Faltwände von Solarlux, die den Pavillon auf der vorderen Seite großzügig begehbar machen. Sie sind jeweils mit einer Durchgangstür versehen sowie drei wegfaltbaren Glaselementen. Diese lassen sich mit einem Handgriff öffnen und im Ziehharmonika-Prinzip an der Seite verstauen. Analog zur symmetrischen Architektur werden die Flügel der beiden Faltwände nach links und rechts verstaut. Die Glaselemente werden ins Innere gefaltet, so bleibt der Außenbereich gleichmäßig frei - ideal für die Navigation zwischen innen und außen. Die zwei verwendeten Glas-Faltwände SL 70e mit jeweils vier Flügeln in schwarzgrauer Lackierung besitzen ein wärmegedämmtes Aluminium-Profilsystem und dienen gleichermaßen als Geschäftseingang und transparente Fassade. Geführt werden die Faltelemente in einem am Boden positionierten Laufwagen. Die dazugehörigen Bodenschienen sind versenkt eingelassen, so dass der Publikumsverkehr oder das schnelle Hin- und Herlaufen des Personals ohne Stolperfalle möglich ist. Die beinahe nicht vorhandene Schwelle erfüllt den Anspruch an Barrierefreiheit bei öffentlichen Gebäuden vollends. Eine hohe Stabilität für die alltägliche Verwendung weist die Faltwand durch die mitlaufenden Pfosten zwischen den Faltflügeln auf. Die Bautiefe der Glas-Faltwand liegt bei 70 Millimeter, der Isoliersteg besitzt eine Breite von 24 Millimeter. Eine hohe Einbruchhemmung wird u.a. durch die Komfortverriegelung gewährleistet.  

Minimalistische Mixtur

Der zentrale Betonkubus wurde mit einem Metalldach gedeckt und von der filigranen und gläsernen Gebäudehaut umschlossen. Durch die Reduktion auf diese drei Architektur-Elemente erhält der Pavillon die Leichtigkeit, die der Platz durch die umgebenen Bauten bisher vermissen ließ. Tageslicht wird durch das Dach am Beton-Kubus entlang ins Innere geführt, um ihn natürlich auszuleuchten. So kann das Auge von außen ins Helle sehen, der Raum erscheint trotz des großen Dachüberstandes nie dunkel. Abends wird in diesem Lichtgraben der Beton-Kubus mit farbigem Licht angestrahlt, das wiederum auch nach außen dringt und schon von weitem den Pavillon hell leuchten lässt. Der WDR-Pavillon glänzt gerade durch sein perfekt austariertes Zusammenspiel von Innen- und Außenbereich und lässt so den Platz erst zum urbanen Begegnungsort werden.

 

kostenlos Broschüre anfordern

Solarlux GmbH Industriepark 1
49324 Melle

Fon: +49 5422 9271-0 Fax: +49 5422 9271-8200

E-Mail: info@solarlux.de Internet: www.solarlux.de

» Kontakt & Anfahrt

(Adresse für Ihr Navigationsgerät: Allendorferstraße 16, 49324 Melle) 

nach Oben